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Reiter

Reiter

Hier eine deutsche Urbane Legende.

Die VorgeschichteBearbeiten

Die Legende vom "Thannetreiter" entstand vor rund 200 Jahren, als die Weiler rund um Alkofen, Bayern zu größeren Kolonien zusammengefügt wurden. Da es aber nach kurzer Zeit eine recht hohe Kriminalitätsrate in der Gegend gab, beschlossen die Herren der Kolonien, eine Gendarmeriestation in einer der Kolonien zu errichten. Die Gendarmeriestation führte allerdings nur zu kleineren Erfolgen.

Die eigentliche LegendeBearbeiten

Die eigentliche Legende trug sich im Winter des Jahres 1832 zu. Eine Truppe von Landsknechten war auf dem Weg von Hennermais nach Thannet. Auf der Strecke kamen sie auch durch den Wald, der bei Thannet liegt. Da es im Winter bereits früh dunkel wird und es eine hohe Kriminalitätsrate gab, war dieser Wald sowohl bei den Einwohnern als auch bei Söldnern recht gefürchtet.

Die Truppe bestand aus 4 oder 5 Männern. Nur der Anführer ritt auf einem Pferd. Von den Männern kehrte keiner aus dem Wald zurück. Man weiß bis heute nicht, was sich an diesem Abend zugetragen hat. Als sich am nächsten Tag ein Suchtrupp auf den Weg machte, um die Verschwundenen zu finden, fanden sie lediglich ein paar Waffen. Im Schnee waren Hufabdrücke zu sehen, die aber an einer Stelle endeten.

Die Legende heuteBearbeiten

Thanneter Forst

Der Thanneter Forst

Man weiß heute leider nur noch sehr wenig über die Legende. Die Einwohner aus Alkofen und Umgebung wissen teilweise gar nichts mehr darüber. Nur die älteren Einwohner erinnern sich noch vage an die Legende. Jedoch erzählen manche Anwohner im Winter, ein lautes Wiehern und Pferdegetrampel zu hören. In manchen Nächten kann man angeblich auch die Männer schreien hören. Im Wald steht ein Mahnmal, das an den Abend erinnern soll.