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Halloweenkürbis

Halloween-Kürbis

Hier eine amerikanische Urbane Legende.

In einer kleinen Stadt in den USA brach gerade die Zeit von Halloween an. Viele der Einwohner brachten, wie das nun mal in den Vereinigten Staaten ist, ihre Dekoration in Stellung. Sie schnitzten Kürbisgesichter, hingen Geister, Hexen und Skelette in ihre Fenster und manch einer stellte einen Sensenmann oder eine furchteinflößende Vogelscheuche in den Vorgarten.

Angesichts dessen wunderte sich auch niemand über einen Mann, der erhängt an einem Baum im Garten eines kleinen Einfamilienhauses baumelte. Es handelte sich hierbei um einen Postangestellten, der gerade von seiner Frau verlassen worden war und den Schmerz nicht verkraftet hatte. Aus diesem Grund hatte er des Nachts eine Schlinge um den stärksten Ast seines Baumes geschlungen und mit Hilfe dieser seinem Leben ein Ende bereitet.

Der Postangestellte hing für geschlagene drei Tage an den Baum, bevor jemand es meldete. Die meisten Einwohner, Passanten und Autofahrer hatten den Erhängten schlicht für eine Halloween-Dekoration gehalten – und zwar eine sehr gute.

Anmerkung & Erklärung:Bearbeiten

Diese Geschichte kursiert schon seit Jahren, hat sich aber im Jahre 2006 schließlich bewahrheitet. Tatsächlich hatte sich in Frederica, Delaware eine Frau an einem Baum (nahe einer gut befahrenen Straße) erhängt. Zwar blieb sie nicht gerade drei Tage, sondern nur für eine Nacht hängen, war in dieser Zeit aber von niemandem als Leiche erkannt worden, da Halloween vor der Tür stand.