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Yuccapalme

Diese Urbane Legende soll ursprünglich aus Deutschland kommen.

Version I Bearbeiten

Eine ältere Dame hatte sich eine Yuccapalme gekauft. Jedesmal, wenn sie diese goss, hörte sie eine Art "Piepen". Da ihr das seltsam vorkam, rief sie in der Gärtnerei an, in der sie die Palme gekauft hatte. Aber der Gärtner konnte ihr nicht helfen. Dann rief sie beim Gartenamt an und die Leute meinten, dass sie die Palme nicht weiter gießen solle und dass sie sofort vorbeikämen. Bei der älteren Dame angekommen wurde die Palme auseinandergenommen. Und dann sahen sie den Übeltäter: An den Wurzeln saß eine Spinne. Und die hatte wohl jedes Mal, wenn die Palme gegossen wurde "gequietscht", weil sie wohl Angst bekommen hat.

Version II Bearbeiten

Tatsächlich ist schon folgendes passiert: 

Eine Blumenverkäuferin in Berlin-Friedrichshain packte eine Pflanze aus und wurde von einer handtellergroßen, giftigen Spinne gebissen. Wegen einer allergischen Reaktion musste sie in ein Krankenhaus, wurde aber am selben Abend wieder entlassen.

Die Feuerwehr suchte Stunden nach dem Tier, aber erst ein Schädlingsbekämpfungsdienst machte ihm den Garaus. Die Spinne war zwar giftig, aber ihr Biss ist für Menschen nicht lebensgefährlich.

Version III Bearbeiten

Alles begann in den Sommerferien, als der kleine Blumenladen um die Ecke eine neue Lieferung bekam. Bestandteil der Lieferung waren das Übliche: Rosen, Tulpen, Nelken, außerdem noch frisch aus Madagaskar eingeführte Yuccapalmen. Ein kleines Mädchen betrat mit ihren Eltern an der Hand den Laden und verguckte sich sofort in eine der Yuccapalmen. Sie ließ die Hände der Eltern los und rannte geradewegs auf das schönste Exemplar zu. Als die Eltern sahen, wie angetan ihre Tochter von der Yuccapalme war, entschlossen sie sich, diese ihrer Tochter zu schenken. Zu Hause angekommen stellte das Mädchen ihre neue Pflanze zufrieden auf die Fensterbank in ihrem Zimmer. Als es Nacht war, das Mädchen gerade das Licht ausmachte und im Bett lag, hörte sie ein scharfes Fauchen von der Fensterbank aus, welches sich alle paar Sekunden wiederholte. Da sie es mit der Angst zu tun bekam, verkroch sie sich unter ihrer Decke und versuchte zu schlafen, doch das Fauchen verstummte nicht. Als es dann endlich doch aufhörte, streckte das Mädchen vorsichtig den Kopf aus der Decke, um sich zu vergewissern, dass das Fauchen auch wirklich aufgehört hat. Da verspürte sie plötzlich einen starken, bissartigen Schmerz in der Wange und begann zu weinen. Die Eltern kamen sofort ins Zimmer gestürmt, doch sie konnten die Ursache für den Biss nicht finden. Im Zimmer war nichts ungewöhnlich. Am nächsten Abend vernahm das Mädchen wieder das Fauchen und entschloss sich sofort, bei den Eltern zu übernachten. Jeden weiteren Tag entwickelte sich die Stelle des Bisses weiter zu einer immer größer werdenden roten Beule, bis sie schließlich aufplatzte und tausende von Spinnen aus der Wunde strömten.

Version IV Bearbeiten

Diese französische Version spielt im Januar 1986 in Paris. Man hatte einer jungen Frau eine Yuccapalme geschenkt, die sich immer bewegte, wenn die Frau sie goss. Ein Blumenhändler konnte ihr nicht helfen. Daraufhin rief sie das Museum für Naturkunde an. Ein Expertenteam des Museums schnitt den Stamm der Yuccapalme auf und fand darin ein Vogelspinnennest.