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Große Schwarze Katze

Katze

In einem alten Haus lebte ein alter Mann. Er hatte keine Ehefrau und keine Kinder, sondern nur eine große schwarze Katze. Aber da er so reich war und nichts vererben wollte, schloss er sich auf seinem Dachboden ein und zählte jeden Tag sein Geld. Aber er war nicht nur geizig zu sich selbst, sondern auch zu seiner Katze, welche nur alle paar Wochen etwas zu fressen bekam.

Er meinte, sie solle sich selbst versorgen. Und zwar mit Mäusen. Aber da der Mann ja so geizig war, lagen bei ihm keine Sachen herum, welche die Mäuse interessierten. Also gab es keine Mäuse und der Alte ließ die Katze auch nur selten hinaus. Deshalb hatte sich die Katze in ihrem Überlebenstrieb eben einfallen lassen, in der Nacht, wenn der Alte schlief, ihm das Blut auszusaugen.

Der Mann wurde immer kraftloser und eines Tages war er verschwunden. Die Katze auch. Viele Jahre vergingen und das Haus wurde wieder vermietet. Die Leute, an die das Haus vermietet wurde, schworen, dass sie nachts immer seltsame Geräusche hörten, die sich wie schlürfen anhörten und sie sahen oft Schatten, die sich leise wie eine Katze davon schlichen.

Eines Tages folgten die Leute dem Geräusch und sie standen vor der Treppe des Dachbodens. Als sie hinaufgingen und die Tür zum Dachboden öffneten, befahl sie das Grauen. Die halbvertrocknete Leiche des Alten saß auf dem Sessel und in der knochigen Hand hatte er ein Büschel schwarzes Fell.