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Grüne Augen

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Diese Geschichte geschah 1865 in London.

Eine Frau namens Gelen Enon heiratete einen wohlhabenden Mann. Dieser versprach ihr ihr alles zu geben was sie sich wünscht, was er auch tat. Sie waren überglücklich, ihr Leben war perfekt. Nur ein Kind hatte ihr gefehlt. Lange Zeit versuchten sie es immer wieder, aber Gelen wurde einfach nicht schwanger. Nach Jahren der Bemühung gaben sie es auf. Eines Tages geschah es dann doch: sie wurde schwanger. Ihr Mann sagte ihr, dass das Kind nicht von ihm sein könne, da sie längere Zeit nicht mit einander geschlafen hätten, und deswegen stellte er sie zur Rede. Sie sagte, dass es auf jeden Fall ihr Kind sei. Die grünen Augen des Kindes ließen keinen Zweifel, es hatte definitiv die Augen des Vaters. Dieser wiedersprach ihr und nach einem heftigen Streit schloss er sie im Keller ein. Fanatisch verlangte er von Gelen, ihm endlich die Wahrheit zu sagen, wessen Kind es sei. Er gab ihr kaum Essen und Trinken, und in dem dunklen, kalten, nassen Kellerloch litten sie und ihr Baby Tag für Tag. Aber sie beharrte darauf, dass es sein Sohn war, aber er ließ sich nicht beirren. Nach 2 Wochen riss Mr. Enon der Gedultsfaden. Er stürmte mit wütender Miene in den Keller, schlug seine Frau nieder und nahm sich das Kind. Nie wieder werde er sie sehen wollen, diese Lügnerin! Sie bettelte und flehte, aber es half nichts. Mit tränenüberströmtem Gesicht versuchte sie, ihm das Kind zu entreißen, aber es half alles nichts. Die Situation war aussichtslos. Mr. Enon schloss seine Frau ein und zog mit dem Jungen um. Nach wenigen Tagen starb die arme Frau. Das Haus wurde wieder vermietet, doch die Nachmieter fanden im Keller nichts als die verdreckte und blutverschmierte Kleidung Gelens.

Nach einiger Zeit heiratete der Mann wieder, nach und nach vergaß er, was er getan hatte. Er hatte immer mal Gewissensbisse, aber diese verdrängte er. Auch sah er öfters seine verstorbene Frau im Traum, wie sie ihn anflehte, ihr das Kind zurück zu bringen, Mr. Enon beachtete das nicht, er hielt es für einen schlechten Traum. Juristisch hatte er nichts zu befürchten, da es weder Beweise für den Mord gab, noch hatten Frauen zu dieser Zeit viele Rechte. Monate später wachte der Mr. Enon mitten in der Nacht auf. Seine Frau schlief tief und fest, einige kleine Wolken zogen vor dem fast vollen Mond vorbei, die das Schlafzimmer erhellten. Plötzlich stand wie aus dem Nichts seine verstorbene Frau vor ihm. Ihre Augen leuchteten tief rot. Er dachte zunächst, er träume wieder, doch als er bemerkte, dass er wach war, bekam er es mit der Angst zu tun. Gelen bestand darauf, dass sie ihren Sohn bekommt. In totaler Panik nahm er seinen Sohn und lief weg. Er rannte durch die menschenleeren Gassen, kalter Herbstwind bließ ihm immer wider blätter ins Gesicht. Schließlich gelangte er zu einer Brücke über die Themse und er hatte schon Hoffnung, er hätte den Geist abgehängt, als er stolperte und bäuchlings hinfiel. Als er aufsah, blicktem ihm die rot glühenden Augen des Geistes seiner Frau. "Was willst du?" schrie er in Panik. "Meinen Sohn", hauchte sie mit einer Stimme, die es ihm eiskalt den Rücken runterlaufen ließ. Langsam Schritt der Geist hinüber zu dem schreienden Kind. In Todesangst wollte Mr. Enon aufspringen, aber er konnte sich nicht bewegen. Er war wie eingefroren. Mrs. Enon nahm das Kind auf und wog es hin und er, bis es aufhörte zu weinen. Erneut versuchte Mr. Enon aufzuspringen und diesmal gelang es. In totaler Verzweiflung hechteté er der Frau entgegen und schlug ihr das Kind aus der Hand und warf es in die Themse, in der Hoffnung, dessen Tod könnte dem Spuk ein Ende bereiten. Die verstorbene Frau war abgelenkt, sodass sie die Reaktion des Mannes zu spät bemerkte und der Junge im kalten Wasser starb. Voller Zorn war der Geist nun und ihre Augen glühten noch stärker als vorher. Sie nahm den Mann und schleppte ihn in ihr altes Haus am Stadtrand. Sie schloss ihn in einen Keller. Er sollte die gleichen Qualen haben wie sie vor ihrem Tod.

Man sagt, dass der Geist noch heute immer wieder erscheint und jedes Kind mit grünen Augen beschützt.

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