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In den alten Hörsälen des Pharmakologischen Instituts der Universität Innsbruck waren die Sitzreihen noch aus Holz. Sie waren wie in einem Amphitheater über einem Hohlraum angeordnet, der durch eine rückwärtige Tür zugänglich war. Darin hat sich in den späten 1970er Jahren monatelang ein Obdachloser aufgehalten, der sich hier eine Wohnstatt mit Matratzenlager und Kochgelegenheit eingerichtet hatte. Er verfolgte die Vorlesungen mit Interesse und bildete sich auf diese Art weiter. In seinem Lager wurde auch eine Vielzahl gestohlener Pornofilme gefunden, die er Nachts über den institutseigenen Filmapparat vorführte. Entdeckt wurde er erst, als er sich während der Vorlesungszeit Speck und Eier zubereitete und der Essensdunst den über ihm sitzenden Studenten in die Nase stieg.

VarianteBearbeiten

Durch die treppenartige Anhöhung von Hörsaalbänken ergibt sich naturgemäß ein großer Hohlraum darunter.

An der Universität Innsbruck wird erzählt, dass sich ein Obdachloser in einem Hörsaal unter den Bänken ein gemütliches Zimmer eingerichtet habe. Das sei auch weiter lange nicht aufgefallen, bis es einmal während einer Vorlesung starken Brandgeruch gab. Eine Nachschau hat ergeben, dass der Obdachloser während des Kochens mit dem Gaskocher eingeschlafen war und sein Rührei verbrannt sei.

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