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Metzger

Vier Freunde, Max, Phillip, Amy und Tim fuhren gemeinsam in ihren Urlaub. Mitten auf einer abgelegenen Straße erkannte der Fahrer, Max, dass der Tank fast leer war. Phillip schaute aus dem Fenster und bemerkte eine Tankstelle. „He, guck mal. Da hinten steht eine Tankstelle, sogar mit Restaurant.“ sagte er.

Als alle ausgestiegen sind, rannte Phillip ins Restaurant, Amy sah sich die trockene Landschaft an und Max und Tim füllten den Tank auf. Als Tim und May fertig waren und zu Amy zurückliefen, fragten sie sich, wo denn Phillip steckte.

„Wo ist Phillip? Das Restaurant ist nicht sehr voll.“ sagte Tim, dazu meinte Amy “Wir sind auch mitten in der Savanne, du Dummkopf.“ Sie beschlossen in das Restaurant zu gehen und den Mann hinter der Theke zu fragen, ob er denn wisse, wo sich ihr Freund befinde. „Wissen sie, wo mein Freund ist? So groß wie ich und blonde Haare?“ fragte Amy aber der Mann hinter der Theke starrte in die Ferne, aber er fragte, ob sie denn Hunger hätten. Die Freunde riefen „Nein danke.“

Amy wurde er langsam unangenehm und setzte sich auf einen Stuhl. Tim bemerkte eine alte Frau hinter der Tür, die zu den Toiletten führte. „Ich frage mal die Alte da hinten, wo der Blödmann steckt.“ sagte Tim und ging rüber zu der Frau und sprach sie mit „Entschuldigung Miss..“ an.

Amy und Max schauten sich das Gespräch von der anderen Seite des Ladens an. Dabei schielte Amy ab und zu zu dem Mann, der nun einen großen Stock in der Hand hielt. Die alte Dame biss in ein Stück vergammeltes Fleisch. Tim erschrak und fragte angeekelt, ob es denn schmecken würde. Die Frau sagte emotionslos mit einer jungen Mädchenstimme: “Du wirst sterben, genauso wie dein Freund!“ Tim schaute sie verwundert an. „Wie bitte? Was?“, sie erwiderte mit „Du wirst sterben du Dummkopf. DU WIRST STERBEN.“ Als Max die Worte hörte, rennte er schnell zu Tim hin, doch kaum war er angekommen, biss die alte Frau Max in den Hals.

Max stockte und fiel zu Boden. Er hielt sich den Hals mit der Hand zu damit versuchte er so den Blutlauf zu stoppen, dabei lachte die alte Frau und sah Tim an, dabei bemerkte er riesige messerscharfe Zähne in ihrem Mund. Die Frau bewegte sich nun auf Tim zu und versuchte ihn anzuspringen, doch noch im Flug wurde sie von einem Besenstiel, den Amy gegen sie drückte, weggeschubst.

Sie flog durch ein Fenster, dabei zersplitterte das Fenster und überall lagen Glasscherben. Tim rannte zu Max, der wie ein sterbender Fisch auf dem Boden zitterte. „Halt durch Kumpel,“ versuchte Tim Max Mut zu machen. „Wer war die Frau?“,fragte Amy, “Und woher kamen diese gigantischen Zähne?“ „Scheiße man, das waren KEINE ZÄHNE!“, schrie Tim und drückte auf die Bisswunde an Max Hals.

Er zog sein T-Shirt aus und versuchte so die Wunde zu stillen. „Such hinter der Theke, vielleicht ist dort ein Verbandskasten, Amy.“ sagte Tim und  Amy ging um die Ecke, hinter den Tresen und durchwühlte alles. „Mist Tim, du schaffst das. Amy, wo bleibst du?“, fragte Max. „Ich hab..“ Amy wurde auf den Boden geschleudert. Sie versuchte aufzustehen, doch etwas hatte sich in ihren Schuhsohlen verankert. Sie drehte sich um und sah ein Messer vorne in ihrem Schuh stecken. Zum Glück waren diese ihr etwas zu groß, sodass das Messer nicht durch ihre Zehen gegangen ist. Sie versuchte das Messer rauszuziehen, doch sie war zu schwach. „Fuck.. hilf mir Max!“ schrie Amy aber als sie ihren Kopf hochhob sah sie den Mann, der am Anfang vor der Theke stand. Er hielt ein Fleischermesser in der Hand. Amy begann zu zittern.

Tim hatte sich größtenteils nur auf den blutenden Max konzentriert, sodass er erst jetzt bemerkte, in welcher Gefahr Amy schwebte. „Was wollen sie von uns?“ fragte Amy verängstigt aber dennoch mit erhobener Stimme. „Ihr werdet alle sterben!“, sagte der Mann. „Oh scheiße, noch so einer.“ sagte Amy zu sich und der Mann kam ihr näher. Tim wollte Amy helfen, doch er war machtlos. Wenn er Amy zur Hilfe eilen würde, würde Max unweigerlich verbluten. „Renn,“ rief er stattdessen Amy zu. Doch es war zu spät. Der Mann stach Amy mit dem Messer in ihr Bein. Amy ließ einen lauten Schrei von sich.

Sie wollte... aber sie konnte nicht aufgeben. Ihr Bein blutete und jede Sekunde durchfuhren sie Schmerzen, doch mit der Kraft des Willens zog sie das Messer aus ihrem Bein heraus und steckte es in den Bauch des Mannes. „Ich bin zu jung, um mit 15 zu sterben aber du alter Greis hast es verdient.“ Mit Tränen in den Augen suchte sie weiter nach einem Verbandskasten. Sie fand einen in einer Schublade direkt unter der Theke. Zuerst verband sie sich ihr eigenes Bein. Das Messer war zum Glück nicht sehr tief reingestochen worden. Dann machte sie sich humpelnd auf den Weg zu Tim und Max. Um Max hatte sich eine Blutlache mit einem Meter Durchmesser gebildet. Max verband Tim so gut er konnte. Sie mussten Hilfe holen aber schnell. Leider waren sie mitten der Pampa und weit und breit gab es kein Krankenhaus. Sie suchten nach einem Telefon, fanden aber keines.

Langsam wurde es abends. Die drei wollten in der Hütte übernachten. Max schlief die ganze Zeit, während Amy und Tim immer abwechselnd Wache hielten, dass niemand kommt. Irgendwann drehte sich Tim nur noch und Amy setzte sich neben ihn. „Du warst echt mutig mit deinen 15 Jahren .. ich meine diesen Mann umzubringen.“ Amy drehte sich und weinte. „Ich bin nicht stolz drauf weißt du? Es war Notwehr.“ Tim legte seinen Arm um Amy und flüsterte leise in ihr Ohr, dass er es doch so gar nicht gemeint hatte. Er wollte jetzt die Wachzeit übernehmen, er konnte ja eh nicht mehr schlafen. Amy fragte ihn noch, wer die beiden Erwachsenen gewesen waren. Tim antworte leise: “Perverse waren das! Oder total geistig Kranke.“ „Ich glaube nicht, dass Kranke solche Zähne haben.“ meinte Amy. Tim wollte gerade etwas erwidern, als Amy ihn stoppte. „Psht- hörst du das?“ Leise aber noch deutlich genug konnten sie das Wort Hilfe verstehen. Amy sah sich um und ging durch den Laden. Als sie auf einen Holzbalken trat bemerkte sie, dass dieser etwas höher angelegt war als die anderen.

Natürlich! Darunter musste sich etwas befinden. Sie versuchte die Holzplatte auszureißen. Darunter befand sich eine Art Brunnen, der in die Tiefe zu führen schien. „Phillip?“ Doch kaum bekam sie eine Antwort, wurde sie von der Frau, die den Sturz durch das Fenster wohl überlebt hatte, in die Tiefe geschubst. Sie fiel und krachte auf den Boden des vermeintlichen Brunnens. Tim, der sich mit Max im Angestelltenraum befand, hörte den Aufprall und sah nach. Tim bemerkt den Brunnen und stellt sich dicht an den Rand. „Amy? Phillip? Seid  ihr da?“ Doch auch er bekam keine Antwort mehr zu hören. Genau wie Amy wurde er von der Frau in den Brunnen geschubst. „Ihr werdet alle sterben,“ lachte sie. Im Gegensatz zu Amy fiel Tim einigermaßen gut. Er landete auf seinen Füßen und erkannte zwie Gestalten. Amy und Phillip. „Phil, wo sind wir hier?“ Phil schaute auf Amy. „Sie ist tot.“ sagte er, dabei hatte er hatte Tränen in den Augen.

„Sie ist verdammt noch mal tot. Die Frau hatte Recht, ihr werdet alle sterben.“ sagte Phillip, da wurde es aufeinmal etwas heller in dem Brunnen und Tim erkannte scharfe weiße Zähne in Phillips Mund. Bevor er noch etwas fragen konnte, wurde ihm in den Hals gebissen. Die Frau holte ein Seil und ließ es zu Phillip runter. Dieser zog sich hoch. „Du hast gute Arbeit geleistet Sohn.“ Sie lobte ihn und beide lachten sich gegenseitig an. Die scharfen Zähne glänzten. „Ich glaube im Hinterraum ist noch Max. Was sollen wir mit ihm anstellen?“  Die Frau überlegte nicht lange, hob den Jungen aus dem Nebenraum und warf ihn zu den anderen in den Brunnen. „Dein Vater, Phillip, ist tot, aber nun bist du bereit den Platz von ihm ein zu nehmen.“ meinte die Frau.

Der Fall von Amy, Tim und Max wurde bis heute nie richtig aufgeklärt. Ihre Leichen nie gefunden. Sie bleiben verschwunden. Phillip wurde zwei Wochen später noch einmal in einem kleinen Dorf gesichtet. Er schien der einzige Überlebende gewesen zu sein. Aber auch er bleibt unauffindbar.

†Amy, 15.8. 2002
†Max, 15.8. 2002
†Tim, 15.8. 2002

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