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Was lauert im Dunkeln? (erster Teil)

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Hi, ich bin Till.                                                                                                                              

Ich weiß, es geht euch eigentlich wenig an, aber ich will es endlich in Worte fassen und an die Öffentlichkeit bringen. Es ist jetzt schon zwei Monate her, dass ich schweige und die Geschichte für mich behalte. Sie wirkt unglaublich, das weiß ich selber und manchmal frage ich mich, ob das alles wirklich passiert ist. 

Alles fing an, dass mich am Geburtstag meines Vaters ein seltsames Gefühl überkam, als ich an seinem Grab stand. Ich schaute, ob jemand in der Nähe war, aber ich war alleine. Es war noch relativ früh gewesen und es war Mittwoch, da geht so gut wie niemand auf den Friedhof. Nicht einmal den Gärtner, der sonst immer da war, hatte ich angetroffen. Ich schaute wieder auf den Grabstein. Plötzlich flüsterte mir eine Stimme etwas in den Kopf. Es klang wie „Schlachthaus“. Ich wunderte mich, wieso ich eine Stimme hörte und, wieso sie ausgerechnet'„Schlachthaus“ gesagt hatte. Oder hatte ich mich bloß verhört? Nun ja. Ich war schon immer der etwas ängstliche Typ, da mir mein Vater früher oft von den ganzen Mörderlegenden erzählt hatte. Jack the Ripper, Slenderman.. alle sollen sie wahr sein, meinte er.  Ich war damals fünf gewesen, keine Ahnung, was mein Vater damit bezwecken wollte. Aber jetzt hatte ich das Verlangen schleunigst wegzulaufen. Das Gefühl vom Anfang hatte mich schon etwas eingeschüchtert, doch die Stimme, die ich zuvor noch nie gehört hatte, gab mir den Rest. Trotz der Liebe zu meinem Vater konnte ich nicht mehr an seinem Grab bleiben. Ich hatte Angst. Mit sehr viel Selbstbeherrschung konnte ich noch die Blumen, die ich für ihn gekauft hatte, an sein Grab legen und „Alles Gute zum Geburtstag, Dad.“, sagen.  

Das Gefühl stoppte schlagartig, als ich den Friedhof verlassen hatte und auch die Stimme kam nicht noch einmal. Nur das kleine Wort hatte sie gesagt. Ich wusste, dass wenn ich darüber nachdachte, meine Angst zurückkommen wird.                                                                                       Ich hatte Ferien, weswegen ich nicht in die Schule musste. Ich dachte nach, wie ich wohl den restlichen Tag verbringen konnte, ohne daran denken zu müssen. Ich ging zu einem Freund und zusammen zockten wir den restlichen Tag nur noch CoD. Er fragte mich, ob ich bei ihm übernachten wolle, aber ich lehnte ab. Meine Mutter hatte es langsam satt, dass ich nie zu Hause schlief, wo sie doch nur nachts da war. Sie arbeitete viel und hart.

Abends, als ich im Bett lag, überkam mich erneut das Gefühl von „heute Morgen“. Ich wälzte mich hin und her, trank ein Glas Wasser, aber es wollte nicht verschwinden. Etwas zwang mich dazu, mich an die Stimme zu erinnern. An das, was sie gesagt hatte. Schlachthaus – was soll ich damit anfangen? Ich brütete lange nach, bis mir etwas in Verbindung zu meinem Vater und einem Schlachthaus einfiel. Es war eine Geschichte, vor der ich mich besonders gefürchtet hatte. In ihr existierte ein Schlachthaus, das es auch in unserer Stadt geben solle. Es wird allerdings lange nicht mehr benutzt, so berichtete er, weil sich dort ein Amoklauf zugetragen haben soll, bei dem ein Angestellter zwei seiner Kollegen mit einem Hackmesser tötete. Ich dachte weiter über das nach, was er noch erwähnt hatte. Der Amokläufer wurde nie gefunden. Weder sein lebendiger Körper, noch seine Leiche.  Mein Vater sagte, dass der Mitarbeiter immer noch im Keller des Schlachthauses hauste. Sollte sich jemand jemals dem Haus nähern, so wurde er auf grauenvolle Art getötet. Der Angestellte drang durch irgendeine Art Magie in den Körper seiner Opfer ein und brachte sie so dazu, sich nicht wehren zu können oder sich selber umzubringen. Alle jedoch starben durch ein Hackmesser. Die Leichen seiner Opfer fand man immer in den Ställen der fleischliefernden Tiere. Ich hatte mich schon damals gefragt, woher mein Vater denn wissen konnte, woher der Mitarbeiter die Körper kontrollieren konnte. Mein Vater erklärte mir, dass es einen einzigen Überlebenden geben soll, der auf der Flucht ist. Diese Geschichte sollte ich eigentlich für mich behalten.   

Die ganze Nacht überlegte ich weiter, doch mir fiel sonst nichts ein, was etwas mit meinem Vater zu tun haben kann. Ach, ich hatte es fast vergessen zu erwähnen. Nach der Polizei soll mein Vater Selbstmord begangen haben, was ich denen aber nie wirklich abgekauft hatte. Viel zu erschreckt sahen damals ihre Gesichtsausdrücke aus. Die Leiche meines Vaters hatte ich nie gesehen, genauso wenig war ich auf seiner Beerdigung, meine Mutter wollte das nicht. Ich schaute auf die Uhr. Es war jetzt fast halb drei. Wenigstens ein paar Stunden musste ich schlafen, um morgen fit zu sein. Wir hatten nur einen Schlüssel und meine Mutter wollte mich nie alleine zu Hause lassen. Punkt sechs Uhr musste ich immer aus dem Haus sein. Und wenn ihr jetzt denkt, sie wäre ein wenig verrückt, muss ich euch leider zu stimmen. Ich sehe es genauso wie sie und verstehe bis heute nicht, wieso sie dies und jenes getan hatte. Ich beschloss meine Ergebnisse der Überlegungen der Nacht zusammenzutragen und auf Papier zu bringen, doch nirgends fand ich einen Block, noch einen Stift. Ich musste die Erinnerung wohl bis morgen früh bewahren, denn ich merkte, wie müde ich doch war. Ich schlief ein, träumen tat ich nichts Besonderes.    

Am nächsten Morgen, nachdem mich meine Mutter aus dem Haus gescheucht hatte und ich durch die Straßen lief, kam mir wieder die Stimme in den Sinn. Sie sagte erneut Schlachthaus. Ich blickte mich um, viel zu sehr war ich in Gedanken versunken, als dass ich gemerkt hatte, wo ich mich befand. Die Gegend war leer, voller Felder, auf denen nur Gras wuchs. Ich blickte nach vorne in die Ferne. Dort befand sich ein großes, altes Gebäude. Es schien schon lange Zeit unbewohnt zu sein. Nicht einmal, ob es ein normales Wohnhaus oder etwas anderes, war mir klar, aber ich fühlte mich zu dem Haus hingezogen. Mit schnellen Schritten eilte ich hin um die Mauern des Hauses zu betrachten, sie sahen aus, als würden sie jede Sekunde einstürzen.  Obwohl mir die Gefahr bewusst war, verschüttet zu werden, suchte ich die Tür des Hauses. Sie befand sich komischerweise hinten. Die Seite des Hauses, die zum Feldweg zeigte, von dem ich kam, hatte weder Türen noch Fenster. Ich öffnete die Tür und ein eigenartiger Geruch nach altem Blut strömte in meine Lunge. Mir war übel und mir kam es schon hoch, als sich plötzlich die Tür schloss und ich sie nicht wieder aufbekam.  Ich bemerkte trotzt schwachen Lichtes, dass eine Glühbirne von sich gab, den Raum in dem ich mich befand. Ich schaute nach oben und mir fielen verschiedene Spieße auf, die von der Decke hingen.   Die komplette Atmosphäre des Raumes änderte sich da schlagartig. Ich spürte einen kalten Luftzug, der aus dem hinterem Teil des Raumes zu kommen schien. Da das Licht aber zu schwach war, konnte ich nicht soweit vorgucken. Ich bekam es wieder mit der Angst und ging einen Meter zurück zur Tür. Rüttelte die ganze Zeit daran, doch sie ging nicht auf. Neben der Tür fiel mir ein Hackmesser auf, welches in der Wand steckte. In dem Moment war ich total panisch, so dass ich es einfach versuchte aus der Wand zu ziehen. Dies ging verblüffend einfach. Ich schlug solange damit auf die Tür ein, bis sie nach einer gefühlten Ewigkeit endlich auf ging. Ich atmete die frische Luft ein, die mir entgegenschlug und machte mich davon. Nie wieder würde ich dieses Haus betreten. Ich rannte ca. 20 Minuten einfach wild den Weg zurück, den ich scheinbar gegangen bin, bis ich wieder bekannte Straßen sah. Ich wollte niemandem von dem Haus erzählen. Sie würden mich für verrückt halten und mich nur auslachen. Ich versuchte die letzten Stunden zu vergessen.

Abends, als ich duschen war, fiel mir ein komisches Symbol auf meiner Hand auf. Ich dachte zuerst, es wäre nur Schmutzt und ich versuchte es von meinen Händen zu waschen, was nicht funktionierte. Woher hatte ich dieses Symbol? Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich es heute Morgen noch nicht auf der Hand verzeichnet hatte. డెత్- was konnte das Symbol nur bedeuten?

In dieser Nacht schlief ich äußerst unruhig. Im Traum begegnete mir das Haus, in dem ich heute war, wieder, in Form des Schlachthauses aus der Geschichte. An den Spießen, die an der Decke hangen, waren Menschenköpfe  aufgespießt.  Ich erkannte das Symbol, welches ich nun an meiner „echten“ Hand trug,  an der Tür wieder. Es schien dort eingeritzt worden zu sein.  Ich nahm im Traum wieder diesen unangenehmen Geruch wahr. Ich konnte ein Schreien wahrnehmen, mich aber in dem Moment nicht mehr bewegen.

Am nächsten Morgen wachte ich schweißgebadet auf. Der Tram hatte mir vielleicht eine Botschaft übermitteln wollen. Vielleicht sollte ich noch einmal zurück zum Haus?  Ich beschloss mich wieder auf den Weg zu machen, diesmal allerdings nicht alleine. Ich rief meinen Freund Rick an und  erzählte ihm davon. Zuerst lachte er, doch als er mein Gesicht sah, nahm er es ernst. Er kam auch auf die Idee Taschenlampen mit zu nehmen. Etwas würde ich vielleicht in den Räumen des Hauses finden, etwas, was wichtig war. Wieso ich plötzlich diese Stimme gehört hatte und dieses Gefühl hatte. Wir machten uns auf den Weg. Dieses Mal ließ sich das Haus schwer finden, ich weiß auch nicht wieso, aber wir gingen den Weg drei Mal, bis wir das Haus entdeckten. Die Tür war immer noch eingerissen, so dass wir beide in den Raum vortreten konnten. Da- plötzlich schrie jemand am Ende des Ganges. Es war wie in meinem Traum.  Rick knipste seine Taschenlampe an und ich machte es ihm nach.  Im Gegensatz zu Rick,  hatte ich gewaltige Angst vor dem, was am Ende des Ganges war.  Er lief, gespannt darüber, woher die Schreie kamen, in den Raum am Ende des Ganges. Als er mir zeigte, dass es hier keine Gefahr gab, folgte ich ihm. Plötzlich aber begann er zu lachen. Es war ein gruseliges Lachen, dass mich schaudern ließ.  Er bewegte sich langsam auf mich zu, wobei er etwas vor sich hin murmelte. Ich wich zurück. Da weinte er los. Er schien sich nicht mehr unter Kontrolle zu haben, denn er schien jemanden oder etwas zu sehen, was nicht im Raum war. Er versuchte zu sprechen, doch nur einzelne Worte drangen aus ihm heraus. Er  wechselte wieder zu dem Lachen, das noch schauriger erschien. Er kam wieder auf mich zu, diesmal schneller. Es kam mir so vor, als wenn er denken würde, etwas in der Hand zu halten. Da wechselte er wieder und weinte. „Rette dich Till. Er ist hier, die Legende stimmt. Mein Vater hat sie mir auch erzählt.“ Ich wusste nicht, wie mir geschah. Aber ich wollte nicht, dass Rick durchdrehte und ermordet wurde. Ich setzte mich auf den Boden und konzentrierte mich. Die Stimme, die ich bisher nicht mehr gehört hatte, sprach wieder zu mir. „Handsymbol“ – ich guckte auf meine Hand, das Symbol war verschwunden. Ich lauschte weiter, Ricks Schreie unterbrachen mich, ich blickte auf, aus seinem Mund floss dunkelrotes Blut. Und … nein, das konnte nicht sein, seine Augen waren ausgestochen worden … mit zwei Schaschlikspießen, die am Boden lagen. Ich wusste, dass er jetzt sterben würde und ich befolgte seinen letzten Rat, mich zu retten.  Kaum war wieder in der Stadt, fiel mir wieder das Symbol auf meiner Hand auf…

In dieser Nacht träumte ich noch schlimmere Sache als zuvor. Nur ich wusste, was mit Rick passiert war und, dass die Legende stimmte. Ich weiß nicht, was es mit diesem Symbol auf sich hatte und, wer hinter den Morden im alten Schlachthaus steht. Von wem stammten die Schreie? Wer war der Überlebende? Und wie kann ich es stoppen?

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